09. Dezember 2009

Systempartnerschaft am Flughafen München: Initiative „Luftverkehr für Deutschland" zeigt effizienten Drehkreuzbetrieb

Über 90 Prozent aller Fluggäste, die im Interkontinentalverkehr von und nach Deutschland unterwegs sind, reisen über die Flughäfen Frankfurt und München.

Über 90 Prozent aller Fluggäste, die im Interkontinentalverkehr von und nach Deutschland unterwegs sind, reisen über die Flughäfen Frankfurt und München. Ein perfektes Zusammenspiel aller Systempartner entscheidet über hochwertigen Service und schnelle Anschlussverbindungen – und letztlich über die Qualität der beiden Drehkreuze. Vor diesem Hintergrund setzt sich die Initiative „Luftverkehr für Deutschland", zu der sich die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH, die Deutsche Lufthansa AG, die Fraport AG und die Flughafen München GmbH zusammen geschlossen haben, seit Jahren für einen bedarfsgerechten Flughafenausbau in Deutschland sowie für faire Rahmen- und Wettbewerbsbedingungen im internationalen Luftverkehr ein. Wie intensiv die Partner der Initiative „Luftverkehr für Deutschland" täglich zusammen arbeiten, wurde nun in einer Veranstaltung am Münchener Flughafen verdeutlicht. 

Der Flughafen München hat sich in den letzten Jahren zu einem der attraktivsten Luftverkehrsdrehkreuze Europas entwickelt. Das Terminal 2, das von der Flughafen München GmbH (FMG) und der Deutschen Lufthansa AG gemeinsam betrieben wird, gilt nicht nur wegen der minimalen Umsteigezeit von nur 30 Minuten als eines der besten Umsteigeterminals der Welt. Waren es1998 gerade einmal 26 Prozent der in München registrierten Passagiere, die Bayerns Drehscheibe als Zwischenstopp nutzten, so stieg der Umsteigeranteil bis 2008 bereits auf 36 Prozent. 

Dieser Aufstieg des Drehkreuzes München wurde durch die Zusammenarbeit der Luftverkehrspartner entscheidend gefördert. Ein Beispiel dafür ist das Hub Control Center im Terminal 2. In dieser hochmodernen Schaltzentrale des Umsteigerverkehrs arbeiten Mitarbeiter der Deutschen Lufthansa AG und der FMG eng zusammen, um einen optimalen Ressourceneinsatz und damit ein Höchstmaß an Effizienz und Pünktlichkeit zu gewährleisten. 

Zu erhöhter Effizienz in der Verkehrsabwicklung tragen auch Innovationen bei: 

Mit dem Ramp Direct Service werden verspätete Umsteiger unmittelbar an der Zubringermaschine abgeholt und ebenso wie ihr Gepäck direkt zur Anschlussmaschine befördert. 

Mit Hilfe des „Airport Collaborative Decision Making" – ein von der Flughafen-gesellschaft, den Airlines und der Flugsicherung genutztes IT-gestütztes Managementsystem - können die Rollvorgänge der Flugzeuge so getaktet werden, dass unnötige Wartezeiten mit laufenden Triebwerken an den Startbahnen und somit unnötige Emissionen vermieden werden. 

Die Drehkreuzqualitäten des Münchner Flughafens genießen mittlerweile hohe Wertschätzung beim internationalen Publikum. So erreichte Bayerns Tor zur Welt bei der diesjährigen Skytrax-Befragung mit über acht Millionen befragten Fluggästen abermals einen ausgezeichneten fünften Platz im globalen Vergleich. In der Einzelwertung „Bester internationaler Umsteigeflughafen" erreichte München in der Skytrax-Erhebung 2009 sogar Platz drei auf der Weltrangliste. 

Luftverkehr leistet einen herausragenden Beitrag für wirtschaftliches Wachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Insgesamt hängen mehr als 850.000 Arbeitsplätze in Deutschland vom Luftverkehr ab. In der von der Initiative „Luftverkehr für Deutschland" durchgeführten Veranstaltung gelang es den Teilnehmern einen Blick hinter die Kulissen eines erfolgreichen Interkontinentaldrehkreuzes zu werfen.